„Der Roman ist gelungene Literatur – also wer darin das Schicksal einer Frau sucht, die um ihren Kinderwunsch kämpft, überliest das literarische Gefüge, das Kleeberg bietet. Die Zartheit der Annäherung zweier Menschen, die beide eine geschundene Seele haben und deshalb für einander Helfer werden.“

„Man braucht schon Geduld und Sinn fürs Detail, um die Schönheit dieses klug komponierten Romans und die Art, wie Kleeberg Themen von Reproduktionsmedizin bis zum Irakkrieg miteinander verknüpft, genießen zu können.“

„Elegante, durch Form gebändigte Prosa, so atemberaubend gut, wie man sie hierzulande nur selten findet.“

„Eine Huldigung an Europas Stadt der Städte, wie sie sich schöner kaum denken läßt und wie sie auch nur von einem Autor vorgenommen werden kann, der tief in die Geheimnisse der ‚ville lumière‘ gedrungen ist.“

„Der Roman hat nicht nur eine wunderbar poetische Dimension, sondern auch eine spirituelle. Wie die beiden Protagonisten über den Zeitraum vieler Jahre sich ihrer schweren Geschichte stellen, sie miteinander aushalten und tragen und um einen neuen Anfang ringen, ist ein bewegender Prozess von Katharsis, ehrlich vor sich selbst und trotz allem dem Leben zugewandt.
Ein wunderbares Buch.“

„Kleebergs Roman ist von Anfang an fesselnd, novellistisch streng komponiert und doch mit weitem Horizont. Diese Verdichtung von Menschenkunde und Zeitgeschichte ist ein Glücksfall.“

„Kleeberg ist ein bis auf die dritte Stelle hinterm Komma genauer Autor. ‚Das Amerikanische Hospital‘ ist die Geschichte eines Abschieds. Wo könnte man davon eindringlicher erzählen als an einem schicksalsträchtigen Ort wie dem Krankenhaus. Und wer könnte das poetischer als Michael Kleeberg.“

„Dabei gelingt es Kleeberg in einem präzisen, ruhig dahinfließenden Tonfall und filigranen Dialogen, anhand zweier Lebenskrisen die großen Themen unserer Zeit in einer anrührenden Geschichte zu verknüpfen.“

„Diese Passagen einer kleinen Novemberanarchie haben einen wunderbaren Rhythmus, eine Anschaulichkeit, eine Präzision und Schönheit der Bilder, in welchen die beiden Lebenswege und der politisch-historische Moment ganz anstrengungslos synchronisiert sind.“
