Saarbrücken, 04.01.2013 –
Der Autor Michael Kleeberg erhält den Saarländischen Kinder- und Jugendbuchpreis 2012. Dies haben der Minister für Bildung und Kultur des Saarlandes, Ulrich Commerçon, und der Intendant des Saarländischen Rundfunks, Prof. Thomas Kleist, am Freitag mitgeteilt. Eine Kinderjury wählte Kleebergs Kinderbuch „Luca Puck und der Herr der Ratten“ zum Buch des Jahres 2012. Der in Berlin lebende Autor erhält ein von der saarländischen Landesregierung gestiftetes Preisgeld in Höhe von 2.500 Euro.
SR-Intendant Professor Thomas Kleist sagte: „Für den Saarländischen Rundfunk ist die Vermittlung guter Kinder- und Jugendbücher ein ganz wichtiges Anliegen. Seit vielen Jahren ist die SR-Kinder- und Jugendbuchliste auch in den Hörfunkprogrammen eine wichtige Orientierungshilfe für Kinder, Eltern und Großeltern. Dabei haben die jungen Nachwuchskritiker an saarländischen Schulen, insbesondere die SR-Leseclubs, ein gewichtiges Wörtchen mitzureden. Der jetzt für sein erstes Kinderbuch ausgezeichnete berühmte Buchautor Michael Kleeberg kann stolz sein auf die Wahl der Kinderjury.“
Laut Minister Commerçon soll auch zukünftig eine Kinder- anstelle einer Erwachsenenjury das Buch des Jahres auswählen. Es zeige sich immer wieder, dass Kinder ganz andere Kriterien haben als Erwachsene. „Die Kinder- und Jugendliteratur trägt entscheidend zur Stärkung der Lesemotivation bei, denn nur spannende und interessante Bücher machen Lust auf mehr Bücher. Mit dem saarländischen Kinder- und Jugendbuchpreis drücken wir den Autorinnen und Autoren unsere Wertschätzung aus. In diesem Zusammenhang bedanke ich mich ausdrücklich beim Saarländischen Rundfunk für die Kooperation, die wir in den nächsten Jahren fortsetzen möchten“, hob der Minister hervor.
Mit „Luca Puck und der Herr der Ratten“ veröffentlichte der mehrfach ausgezeichnete Autor Michael Kleeberg sein erstes Kinderbuch. Schauplatz der Geschichte ist Paris. Heldin ist das 11jährige Mädchen Luca. Sie erfährt, dass ihr Kater Scottie Anführer von mehreren hundert anderen Katzen ist, die gegen Ratten kämpfen, um zu verhindern, dass diese die Herrschaft in Paris übernehmen. Luca beschließt den Katzen zu helfen und erlebt ein großes Abenteuer. Das Buch ist bei Dressler erschienen.

Verlage der Zukunft ist eine Fallstudie im Lehrgebiet Electronic Publishing unter der Leitung von Professor Friedrich Figge, sowie der freundlichen Unterstützung von Kooperationspartnern.
Mit Sarah Kilian, einer der beteiligten Studentinnen, habe ich ein Interview geführt, das in mehreren Fortsetzungen in der nächsten Zeit erscheint.
Hier der link: www.verlagederzukunft.de/19414/

Ich wollte das Meer verstehen. Ich habe diese Inseln nicht gesucht.
Unter Politische Essays finden Sie den Artikel aus der FAS vom 9. Dezember 2012

„Man muss hassen und bangen, weinen und lachen. Und zum Schluss bleibt das seltene warme Gefühl etwas (Be)Merkenswertes gelesen zu haben.“

Der Essay steht heute, am 9.12. 2012 in der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ und in einigen Tagen online in der Rubrik „Politische Essays“.

Kaum ein Schriftsteller hat sich mit den Folgen des Golfkriegs bislang so eindringlich auseinandergesetzt wie Michael Kleeberg. In seinem Roman »Das amerikanische Hospital« treffen ein US-Soldat und die dreißigjährige Französin Hélène aufeinander. Die erste Begegnung der beiden findet im Winter 1991 in der Empfangshalle des amerikanischen Hospitals in Paris statt. Beide sind auf unterschiedliche Weise traumatisiert, beide machen sich gemeinsam auf die schwierige Suche nach der Wahrheit über sich selbst. Im Gespräch mit Wolfgang Frühwald, der zu den namhaftesten Literaturwissenschaftlern der Gegenwart zählt, blickt der Autor zurück auf seinen erfolgreichen Roman.
Frühwald schreibt über Michael Kleebergs Roman: »Der Autor hat sein Buch sehr bewusst >Das amerikanische Hospital< genannt, nicht nur, weil er von dieser weltberühmten Klinik erzählt, nicht nur weil er von einer Welt im Zustand der >Klinik<, einer >Schleuse zwischen Leben und Nichtleben< berichten will, sondern auch weil er von einer in unglaublichem Maße amerikanisierten Welt erzählt. Es ist die Welt der asymmetrischen Kriege, eine Welt, in der aus dem Wunsch, Gutes zu tun, Freiheit und Demokratie vor Terror und Gewalt zu schützen, Grausamkeiten entsetzlichen Ausmaßes entstehen.«
Die Veranstaltung findet am 28. November 2012, um 20 Uhr im Berthold- Leibinger-Auditorium (Literaturmuseum der Moderne) statt. Der Eintritt kostet 9 Euro /erm. 7 Euro / für Mitglieder der DSG 4.50 Euro. Karten sind auch im Vorverkauf erhältlich.

„Eine sprachlich wunderschön erzählte, kluge Geschichte mit prächtigen Charakteren; zauberhaft, bildhaft und hintersinnig wie ein modernes Märchen“
sagt: Der Evangelische Buchberater

Der im „Spiegel“ 39/2012 veröffentlichte Text ist jetzt in der Rubrik „Politische Essays“ zu lesen

Wie jedes Jahr reist Walter Bunga gemeinsam mit seiner Frau zum Kongress des Vereins „Altern in Würde“, wo er diesmal einen Vortrag halten soll. Beim Einchecken im Hotel kommt es zu einer Verwechslung mit ungeahnten Folgen. Ganz anders als in den Vorjahren begegnet man ihm überaus zuvorkommend und respektvoll. Er bestaunt den Luxus und die Freundlichkeit, die man ihm als einfachem Vereinsmitglied entgegenbringt und die weiteren Ereignisse stürzen ihn in Euphorie und Fassungslosigkeit …
Premiere: Freitag 19. Oktober 2012
